Was ist eine Membran?

Sie treffen oftmals beim Kauf eines Subwoofers auf den Begriff „Membran“. Neulinge fragen
sich oft, was eine Membran ist und welche Aufgabe sie erfüllt. Eine Membran stellt eine
Trennschicht zwischen der Außenwelt und dem Inneren des Subwoofers dar. In der Regel
handelt es sich um einen runden Kunststoffteller, welcher sich beim Abspielen mitbewegt. Je
nach Frequenz und Bauart bewegt sich die Membran kolben- oder wellenförmig.

Aufbau der Subwoofer Membran

Soll die Festigkeit der Membran gesteigert werden, wird diejenige trichterförmig gebaut. Das
ist der Fall bei den Konuslautsprechern, weshalb diese eine spezifische Optik besitzen.
Gleichzeitig wird ein bedeutend stabileres Material benutzt. Dies können beispielsweise
Keramik oder Aluminium sein, die aber den Nachteil mit sich bringen, dass diese über eine
ausgeprägte Eigenresonanz verfügen. Deswegen wurde größtenteils auf bestimmte
Kunststoffe gesetzt, wie zum Beispiel Polypropylen. Polypropylen verfügt zwar über eine
hohe innere Dämpfung, schwächelt aber in Präzision und Wirkungsgrad. Heutzutage kommen
aus diesem Grund auch andere Mischungen und verschiedene Schichten zum Einsatz. Dabei
werden die besten Ergebnisse von Papier erzielt, welches in Membranen schon seit
Jahrzehnten verwendet wird.
Man kann die Membran zur Umgehung von Partialschwingungen auch möglichst weitflächig
antreiben. Sie können für dieses Prinzip z.B. Schwingspulen folienmäßig über die gesamte
Membranfläche auftragen. Das Material muss nur passend dünn, impulsschnell und leicht
sein. Eine Membran ist also nicht bloß ein Schutz für den Subwoofer, sie ist auch
verantwortlich für den Ton, damit dieser klar und tief erscheint.

Wie entsteht ein Ton?

Die Membran ist maßgeblich an der Tonbildung beteiligt. Grund dafür sind die Schallwellen,
die von ihr erzeugt werden. Wenn ein Lautsprecher oder hier ein Subwoofer einen Ton
wiedergeben soll, so wird über die Bewegung der Spule des Lautsprechers auch die Membran
bewegt. Diese Schwingt dann und überträgt ihre Schwingungen gleichzeitig auf die Luft.
Dadurch entstehen Schallwellen. Diese Schallwellen werden von unserem menschlichen
Gehör letztlich als Töne wahrgenommen. Bei einem Subwoofer sind diese Schallwellen und
Schwingungen sehr niedrig-frequent, weshalb wir sie als tiefe Töne wahrnehmen. Die
Membran stellt also ein wichtiges Element des Subwoofers dar.

Membran bei einem Subwoofer

Beim Subwoofer handelt es sich um einen Tiefton-Lautsprecher, dessen Bauweise für die
Reproduktion tieffrequenter Schallschwingungen von 20 bis 200 Hz optimiert ist. Je nach
Einstellung erzeugen Subwoofer eine vom Original bedeutend abweichende Verstärkung des
Bass-Bereiches. Subwoofer sind stets als Ergänzung zu Breitbandlautsprechern zu sehen.
Auch Car-HiFi- und Heimkinoanlagen, sowie Diskotheken sind typische
Anwendungsbereiche für Subwoofer. Deshalb ist auch eine hochwertige Membran bei einem
Subwoofer sehr wichtig.

Ein Subwoofer kann den Film- oder Musikgenuss bedeutsam steigern – vorausgesetzt er
wurde professionell kalibriert und auf das Zusammenspiel mit den "üblichen"
Breitbandlautsprechern und die raumakustischen Verhältnisse abgestimmt. Subwoofer sind
beim Filmton schon fast ein Muss! Je nach Musikrichtung können Subwoofer auch beim
Musikhören den Genuss bedeutsam steigern. Ein richtig abgestimmter aktiver Subwoofer
bringt sichtbare akustische Vorteile. Ein nicht richtig kalibrierter oder einfach nur von der
Dimensionierung her ungeeigneter Basslautsprecher kann allerdings den Hörgenuss heftig
schmälern.

Wenn ein Subwoofer korrekt aufgestellt und eingepegelt ist, kann er seine Vorteile voll zur
Geltung bringen: Denn ab einer gewissen Frequenz sind Bässe von dem menschlichen Ohr im
Raum nicht mehr zu orten. Es gibt keine einheitliche Meinung über die Höhe der Frequenz.
Manche sagen, dass sich eine genau Zahl nicht angeben lässt, andere sehen sie bei rund 100
Hz. Sicherlich müssen Sie ein paar Versuche durchführen, um für Ihren Subwoofer den
perfekten Ort und die ideale Lautstärke zu finden. Dennoch gibt es verschiedene Plätze, die
von vornherein schlechter oder besser geeignet sind. Der Subwoofer ist besonders schlecht in
der einer Zimmerecke. Ebenso ungeeignet ist an einer Wand. Es gilt die Regel: Probieren geht
über studieren. Sie müssen den Subwoofer oftmals etwas verschieben und einstellen, bis Sie
das optimale Ergebnis erhalten.